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Betrug oder Bildung: Die römische Rezeption der alten by Martin S. Harbsmeier

By Martin S. Harbsmeier

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B. 128 est conieclum fllCilis), dass sie auch auf allen erhabenen Gebieten tätig waren. Diese Stelle zeigt in durchaus repräsentativer 'Veise, wie sehr Cicero bereit ist, rhetorische Mittel zugunsten seiner argumentati­ ven Ziele einzusetzen - hier der Suggerierung eines universalen Bildungsideals im 5 . Jahrhundert, denn im strengen Sinne gibt es natürlich keinen logischen Zusam­ menhang zwischen I1ippias' Sandalenherstellung und seiner Beschäftigung mit Mathematik, Ethik etc. Wie das I1ippias-Beispiel zeigt, besteht Ciceros Behandlung von Platon und der Sophistik nicht aus neutralen Infonnationen und lauteren Sachdiskussionen, ge­ schrieben für Philosophiehistoriker späterer Zeiten, sondern ist vielmehr ein inte­ grierter Teil der ubergeordneten Argumentationsstrategie in De oratnre.

Turpius . . ). Die Richtigkeit dieser skeptL'lchen Position sucht Cicero darauthin zusätzlich zu untermauern, indem er darauf hinweist, dass es selbst in der Frage nach der Existenz der Götter keine Einigkeit gebe: "So haben die meisten in Verbindung mit diesem Thema zwar gesagt, die Götter existierten . . \erte jedoch Zweifel, und Diagoras von Melos und Theodoros von Kyrene mein­ ten, die Götter existierten gar nicht" ( 1 . 2 VelUl in hac quaestione plerique . . tare se Protagoras, nullos esse omnino Diagoras Melius cl Theodorus Cyrenaicus).

55 und An. 6. Diese. -r ideal war allem Anschein nach Cicem. eigene Schiipfung (Leeman & al. ), "ie man unter dem EinfllL"iS der ciceronischen Quellenforschung, die in Cicero einen gänzlich ullHelh­ stiindigen Ahschreiher sah, lange festhielt. Oie Literatur über Ciceros rhetorisehes Rinheitsideal ist außerordentlich umfassend. Gute Zusammenfassungen hieten Leeman & al. ( 1 996: 4 . SSff. ). 1J. in .. ret iUe tnT exemplum . . ��e noluit. Jt. . etur. In'V. 36 3 . Ciceros rhetorische Schriften Auch die Rhetorik, das ist bereits im Vorwort zu De in'Oentione erkennbar, wollte Cicero der politischen Praxi� untergeordnet wissen.

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