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Der Report der Magd by Margaret Atwood

By Margaret Atwood

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Führungskompetenz ist lernbar: Praxiswissen für Führungskräfte in Gesundheitsfachberufen

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Undenkbar, daß ich so viel Zeit aus dem Gedächtnis verloren hätte, ohne daß jemand nachgeholfen hat. Du hast einen Schock gehabt, sagten sie. Ich tauchte durch ein dröhnendes Durcheinander empor. Es war wie eine tosende Brandung. Ich erinnere mich, daß ich ganz ruhig war. Ich erinnere mich, daß ich schrie, es kam mir so vor, als schrie ich, obwohl es vielleicht nur ein Flüstern war: Wo ist sie? Was habt ihr mit ihr gemacht? Da war weder Tag noch Nacht, nur ein Flackern. Nach einer Weile waren wieder Stühle da und ein Bett und danach ein Fenster.

Ihre Gesichter waren glücklich, fast ekstatisch. Feuer kann so etwas bewirken. Sogar das Gesicht meiner Mutter, sonst bleich und schmal, sah rosig und fröhlich aus, wie auf einer Weihnachtskarte. Und da war eine andere Frau, füllig, mit einem Rußflecken auf der Wange und einer orangefarbenen Strickmütze auf dem Kopf, an die ich mich erinnere. Möchtest du auch eine reinwerfen, mein Schatz? fragte sie mich. Wie alt war ich damals? Weg mit dem Dreck, sagte sie kichernd. Darf sie? fragte sie meine Mutter.

Meine Hände sind, wie ich merke, fest um den Henkel meines Korbs geklammert. Ich werde mir nichts anmerken lassen. Das Normale, sagte Tante Lydia, ist das, was ihr gewohnt seid. Was ihr jetzt erlebt, mag euch vorläufig noch nicht normal vorkommen, aber nach einiger Zeit wird sich das ändern. Es wird das Normale werden. III Nacht Kapitel sieben Die Nacht gehört mir, sie ist meine Zeit, mit der ich tun kann, was ich will, solange ich mich still verhalte. Solange ich mich nicht bewege. Solange ich still liege.

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