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Die Beeinflussung der Darmmotilität durch Abführ- und by S. Lang

By S. Lang

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Zur Sicherstellung des Angriffspunktes wurden an Katzen und Menschen Röntgendurchleuchtungen vorgenommen. Katzen erhielten 25 g Kartoffelbrei 5 g Wismut 0,3 g Cholsäure in Geloduratkapseln; schon nach einer Stunde ist der Dünndarm gefüllt, nach 2 Stunden ist die Füllung des Dünndarms komplett und bereits ein Teil des Speisebreis im Anfangsteil des Dickdarms. Nach 5 Stunden ist das Kolon und die Flex. sigmoidea angefüllt, eine Stunde später erfolgt Defäkation. Wurden die Katzen abends vorher gefüttert, so war am Morgen der Dickdarm bis zur Ampulle gefüllt; wurde jetzt ein Cholsäurezäpfchen appliziert, so war 10 Minuten später eine deutliche Verschiebung des Schattens nach abwärts zu beobachten, und dichte Füllung der Ampulle.

In der größeren Zahl der Versuche ist übereinstimmend eine Beeinflussung der in der Darmwand gelegenen Apparate durch Morphin gefunden worden, während die Angaben über eine Einwirkung auf die Hemmungsnerven durchaus widersprechend lauten. Zur Aufklärung der Morphinwirkung in ihrem Einflusse auf die Hemmungsfasern des Nerv. splanchnic. hat Magnus Versuche an Katzen angestellt, bei denen durch dauernde Milchzufuhr eine chronische Diarrhöe hervorgerufen wurde. Diese Diarrhöe konnte durch subcutane Injektion von Morphin (0,04 bis 0,05) zuverlässig gestopft werden.

Große Dosen (0,015 bis 0,02) erzeugten Erbrechen, erst eine Beschleunigung der Fortbewegung, dann absoluten Stillstand für 11 / 'J Stunden, dann wieder beschleunigte Peristaltik. Beim Zurückziehen der Kugel wurde immer Contraction beobachtet. Beim Einbringen der Morphinlösung in den Darm war das Ergebnis das gleiche, ebenso bei Verwendung von Pantopon und Opium. Ein Hund, dem die zum ausgeschalteten Darmstücke verlaufenden Nerven durchschnitten waren, verhielt sich im ganzen in gleicher Weise, Morphin und Opium erzeugen also beim Hunde keine Erschlaffung der Darmwand, sondern Beschleunigung der Peristaltik und Contraction des Darmes, die stundenlang anhalten kann.

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