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German 9

Die Ökonomisierung der Distribution by Fritz Klein-Blenkers

By Fritz Klein-Blenkers

Wahrend in den vergangenen Jahrzehnten die Probleme der Rationalisierung des Produktionsprozesses in Wissenschaft und Praxis breiteste Beachtung fanden, wen dete sich den Rationalisierungsproblemen in der Distribution lange Zeit nicht die der Bedeutung dieses wirtschaftlichen Tatigkeitsbereichs entsprechende Aufmerk samkeit zu. Das hatte vornehmlich zwei Grunde. Einmal waren mit Beginn des technischen Zeitalters um die Jahrhundertwende in der Produktion durch Maschi neneinsatz Rationalisierungserfolge zunachst relativ leicht und gross erreichbar, wahrend die Distribution aus der Natur ihrer Aufgabe heraus der Technisierung nur wenig zuganglich ist. Zum anderen liegen die Aufgaben der Rationalisierung der Distribution viel problematischer und schwieriger als im Produktionsbereich, so dass auch deswegen die Produktionsrationalisierung in der Vergangenheit mehr ge fordert wurde als die der Distribution. So bietet sich heute der Bereich der Distribu tion als wichtigste Stelle an, wo in depth Bemuhungen einsetzen sollten, Rationali sierungserkenntnisse zu gewinnen, sie in der Praxis bekanntzumamen und durchzu setzen. Verstarkte Bemuhungen um Distributionsrationalisierung sind auch deshalb wichtig, weil Umsatzumfang und Bedeutung der Distributionstatigkeit mit wach sender Technisierung der Produktion, bei steigendem Lebensstandard und durch die zunehmende Verflechtung der nationalen Markte grosser werden. Die Rationalisie rung, der Distribution erweist sich damit als ein vielfaltiges, besonders schwieriges, aber auch besonders wichtiges und dringendes Aufgabengebiet der betriebswirt schaftlichen Theorie und der Betriebswirtschaftspolitik. Ihr wendet sich in neuer Zeit auch breiteres Interesse zu, wie unter anderem die wachsende Literatur uber Fragen der Distributionsrationalisierung zeigt. Der Rationalisierungsbegriff kann in mehrfacher Bedeutung verstanden werden, je nachdem, welcher Gesichtspunkt - z.

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Geprüft werden kann jedoch, ob sich durch Maßnahmen der Produktion die Umsatzeigenschaften einer Ware, ohne daß ihr Verwendungszweck Einbuße erleidet, verbessern lassen. So läßt sich beispielsweise stark wasserhaltigen Produkten vor dem Transporte das Wasser ganz oder teilweise mit dem Ziele der Transportkostenersparnis entziehen. Bei voluminösen Produkten kann der Zusammenbau - wie dies bei Möbeln heute meist üblich ist - erst am Verwendungsorte erfolgen. Bei der Produktkonstruktion sollte auf Widerstandsfähigkeit und leichte Handhabung des Erzeugnisses im Umsatzprozeß geachtet werden.

Limonaden) beispielsweise erfolgt meist stark dezentralisiert, da sonst das große Gewicht der in Flaschen verpackten Ware zu einer unverhältnismäßig hohen Transportkostenbelastung führen würde. Die den Umfang der Distributionsaufgabe beeinflussenden Fakten 31 fen, bedarf es zusätzlicher Funktionsleistungen der Distribution. Sie sind so lange wirtschaftlich angesetzt, wie ihre Kosten niedriger liegen als die Produktionskostenersparnis und so lange die Werbung für erhöhten Verbrauch den Konsumenten nicht zu unwirtschaftlicher Bedarfsdeckung veranlaßt.

Die allgemeinen - auch wissenschaftlichen - ökonomisierungsbemühungen kamen weitgehend nur 36 So kann man z. B. die quantitative (zeitliche) Seite der Beratungsfunktion leicht messen und mit ihren Kosten vergleichen, schwer dagegen die Qualität der Beratung. 37 Nähere Angaben hierzu in Tabelle 34 (Seite 210). 38 Wichtige Ansätze zu intensiver Beschäftigung mit dem Problem des Menschen als Betriebsfaktor, z. B. bei Nicklisch und Seyffert, blieben zunächst ohne breiteren Widerhall. 36 Die aus den Aufgaben der Distribution erwachsende Problematik der Produktion zugute, da in der Produktion aus der Natur ihrer Aufgabe heraus der Ersatz des Personen faktors durch sachliche Betriebsmittel in weitem Umfange möglich ist.

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