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Feuertod: Kriminalroman by Astrid Paprotta

By Astrid Paprotta

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Führungskompetenz ist lernbar: Praxiswissen für Führungskräfte in Gesundheitsfachberufen

F? hrungskr? fte im Gesundheitswesen brauchen f? r ihren Erfolg mehr als nur das reine Fachwissen. Allerdings vermitteln castle- und Weiterbildungen meist nur die harten Fakten, w? hrend die Schulung der Soft-Skills wie Gespr? chsf? hrung, Selbstmarketing und Motivation oft auf der Strecke bleiben. Dieses Handbuch bietet – f?

Unbegreifliche Realität

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Ellen hatte nie Angst haben müssen. Anna hatte ihr das gesagt, du konntest einfach so studieren, hast nicht arbeiten, dir das alles nicht verdienen müssen, du hast sofort eine eigene Wohnung gehabt. Du kennst das nicht, hatte sie ihr gesagt, wenn man zu Hause nicht wegkommt, wenn sechs Menschen in einer zu kleinen Wohnung hocken und man sich kaum konzentrieren kann, weil einer immer schreit, manchmal im Suff, meistens aus Wut. Nein, hatte Ellen gesagt, das kenne ich nicht. Die Angst nämlich. Ellen hatte die Angst nicht gekannt, sie wusste nicht, was Schande war, ein kleines, mieses Leben.

Ja«, murmelte Czerny. « Draußen sah er sie warten. « »Nichts«, sagte Czerny, um es sich gleich selber einzureden. « Ihre Stimme klang etwas quengelnd. »Die Polizei passt auf, und wenn Sie –« Da wusste 54 sie nicht weiter. Daran hatte er nicht gedacht. Sie hatte Angst. Nach dem schrecklichen Mord an ihrer Kollegin könnte sie selber in Gefahr sein, denn dass Verbrecher auch methodisch vorgingen, solchen Gedanken gaben Polizisten sich durchaus hin. Passten sie tatsächlich auf sie auf, versteckten sich hier Polizisten?

Wozu? Westheim sah gezielt an ihm vorbei, als er endlich die Tür aufstieß. Groß und blond, gefiel wohl den Frauen. In Ellens Alter, Mitte vierzig, hielt sich gut. Sicher war ihm Kleidung wichtig und Sport, aber zum Golfspielen war der zu nervös, der bewegte sich viel. Der hüpfte beim Squash herum und würde irgendwann, trotz aller Mühe, an sein Herz denken müssen. Sein Händedruck, zu dem er sich zögernd entschloss, war schlaff, und er blinzelte ständig, als leide er an einem Tick. Nachdem er Blume einen Cognac eingeschenkt hatte, lehnte er sich in seinem Stuhl zurück und betrachtete ihn mit einem Ausdruck, mit dem man auch Betrunkene musterte, auf Straßen und Plätzen, bevor man schnell weiterging.

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