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Gesammelte Schriften. Bd.1: Philosophische Frühschriften by Theodor W. Adorno

By Theodor W. Adorno

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Als dingliches Sein zu gelten hat) dem »Baum schlechthin«. Dies Verhältnis wünscht nun zwar Husserl nicht so verstanden, als ob das »Baumwahrgenom178 Vgl. o. S. 46 ff. 179 Id. 186. j2 Philosophische Frühschriften mené als solches« Bewußtsein von dem »Baum schlechthin« wäre; vielmehr ist ihm die Noesis »Baumwahrnehmung« Bewußtsein von dem Noema »Baumwahrgenommenes als solches«. Aber es bleibt doch völlig dunkel, woher wir, wenn wir in reiner Immanenz verbleiben, überhaupt zu dem Begriff des »Dinges schlechthin« kommen.

Wir reden nicht von einem »zweiten immanenten Baum«, sagen nicht, daß »ein inneres Bild< des wirklichen, dort draußen vor mir stehenden Baumes«179 uns wie immer gegeben sei. Das immanente Ding an sich ist kein Erlebnis und kann schon darum nicht Bewußtsein von etwas anderem sein - nur Erlebnisse haben symbolische Funktion. Zum anderen aber gibt es kein transzendentes Ding, von dem es überhaupt Bewußtsein sein könnte. Bei radikalem Vollzug der εποχή fällt das naturalistische Ding ganz fort, der »intentionale Gegenstand« ist allein im Bewußtsein ausgewiesen, und nur soweit er im Bewußtsein ausgewiesen ist, zu Recht erkannt.

All dies wird zu prüfen sein, und die Kritik wird endlich zurückschlagen auf den Begriff der phänomenoiogisdien εποχή selber, der für so fragwürdige Begriffe wie den der noematischen Transzendenzen Raum bietet. Husserl versucht durch die Kontrastierung von »reellen« und »ihtentionalen« Erlebnisbestandteilen dem Unterschied von unmittelbar und mittelbar Gegebenem doch noch gerecht zu werden. Indessen diese Kontrastierung ist Wenig glücklich. Sie ist es um* so weniger, als die Undeutlkhkeit des Terminus »reell« Husserl leicht dazu verführt, literarischen Gegnern Auffassungen zuzuschreiben, die jene gar nicht hegen.

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