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Grundlagen einer quantitativen Theorie des Handels: Zugleich by Hans Hermann Weber

By Hans Hermann Weber

Im Mittelpunkt der handelsbetrieblichen Forschung hat bisher das Konzept der "Funktionslehre des Handels" gestanden, das zu einer examine und Syste matisierung der Aufgaben und T?tigkeiten der Handelsbetriebe fiihrte. Die modellanalytische Betrachtungsweise und die Anwendung quantitativer Methoden, wie sie in vielen anderen Bereichen der Wirtschaftstheorie seit langem angewandt werden, hat jedoch in die Handelsbetriebslehre bisher kaum Eingang gefunden. Der Verfasser der vorliegenden Arbeit will ausgehend von der Theorie des Tausches diese Liicke schlieBen und einen Beitrag zur Theorie des Handels betriebes leisten. Der Verfasser versucht durch das Aufgreifen der in der Grenznutzenschule von Walras, Menger, Jevons u. a. aufgestellten those, daB ein Wirtschaftssubjekt nur dann tauscht, additionally Handel treibt, wenn es dadurch seine okonomische Lage verbessern kann, eine neue, quantitativ ausgerichtete theoretische Grundlage der Handelsbetriebslehre zu entwickeln. Hierbei bedient sich der Verfasser zu n?chst des bekannten, von Edgeworth und Pareto entwickelten Modells des isolierten Tausches. AnschlieBend wird durch Erweiterung des Datenkranzes und bei Verminderung des Abstraktionsgrades die examine des Handels und seiner Institutionallsierung mit Hilfe ausgew?h1ter zweistufiger Marktformenmodelle behandelt. Hierbei werden einige neue Aspekte und Gedanken iiber die partielle und totale Ein- und Ausschaltung von Handelsbetrieben sowie zur vertikalen Preisbindung vorgetragen. Die gesamte Untersuchung ist zwar statisch und abstrahiert von den Problemen der Unsicherheit und der Lagerhaltung, aber sie ist als umfassender Versuch einer Neuorientierung der Handelsbetriebslehre zu werten. Zugleich diirfte sie als erste umfangreiche Monographie iiber die Theorie mehrstufiger Marktformen in erkl?rungstheoretischer Hinsicht neue Gedanken und Ausfiihrungen zu diesem Bereich der Betriebswirtschaftslehre enthalten.

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BOaAistdas Xl, xs-Koordinatensystem vonA, AObB istdas vonB. Die Strecke OaB (AO b) ist gleichxla (O) + Xl b(O), die Strecke OaA (BOb) ist gleich der Menge xsa(O) +Xab(O), d. h. gleich deninsgesamt vorhandenen Bestănden. Mehr als diese Mengen konnen zwischen A und B nicht ausgetauscht werden. Pl charakterisiert die Ausgangssituation von A und B vor Beginn des Handels sowie die Aufteilung der insgesamt vorhandenen Bestănde Xl und Xa. Es interessiert hier nur der Bereich von Fig. 7, in dem die moglichen Xl, XaKombinationen fiir A und B nach dem Tausch liegen konnen.

Da beim Modell des isolierten Tausches die Entfernung zwischen A und B konstant ist, ki::innen z. B. die Transportkosten als abhăngig von der jeweils umgesetzten Menge aufgefaBt werden; fixe Kosten je Tauschhandlung sind z. B. die Kosten der persi::inlichen Raumiiberbriickung. Die Kosten des Handels werden hier in Einheiten des Gutes 1 ausgedriickt. Weiter werden die gesamten Kosten der Handelstătigkeit entweder von A oder B ganz iibernommen, eine Aufteilung der Kosten zwischen A und B findet nicht statt 1l3 • Obernimmt z.

G. Wohe, Methodologische Grundprobleme der Betriebswirtschaftslehre, Meisenheim 1959, S. , - interessiert hier eine solche Unterscheidung nicht. Fiir das einzelne Subjekt, von dem hier ausgegangen wird, stehen alle diese Unterschiede grundsătzlich auf der gleichen Ebene, wenn sie auch fur dieses je nach Ausgangslage unterschiedliche Bedeutung haben. Zum Beispiel kann die Dberwindung des finanziellen Unterschiedes durch Kreditgewăhrung fiir den Haushalt wichtiger sein als etwa die Dberwindung der răumlichen Entfernung.

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