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Hofbäume: Tradition - Baumarten - Pflege by Rudolf Wittmann, Jacob Zwisseli

By Rudolf Wittmann, Jacob Zwisseli

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Jahrhunderte wachsen sie, strecken ihre Äste und Zweige in den Himmel, Hofbaumarten 53 Der Hofbaum des Rührshofes in Salzhausen (Lüneburger Heide) ist eine riesige Eiche. Eiche Stiel-Eiche (Quercus robur) Klassischer Hofbaum Eichen sind klassische Hofbäume! Sie sind Schutz- und Trutzbäume. Sie gelten als Inbegriff von Kraft und Stärke sowie unerschütterlicher Festigkeit. Hofeichen sind in ganz Deutschland verbreitet, ihr Schwerpunkt liegt im nördlichen Deutschland. Ähnlich den Linden wird selten zwischen den beiden heimischen Eichen, der StielEiche und der Trauben-Eiche unterschieden, wobei im Gegensatz zu den Linden offensichtlich nur die Stiel-Eiche als Hofbaum auftritt.

Das älteste Heiligtum der Griechen, Dodona im Epirusgebirge, stand in einem Eichenhain. Auch die alten Römer hatten ihre Eichenheiligtümer. Ein großes war auf dem Caelius, jenem Hügel vor den Toren Roms, auf dem Konstantin, der erste bekehrte römische Kaiser, eine PetrusBasilika erbaute und wo heute der Petersdom steht. Auch bei den Germanen genossen Eichen eine hohe Verehrung, man weissagte aus ihnen und sie waren dem Wetter- und Gewittergott Donar oder Thor geweiht. Da wundert es nicht, dass die Missionierung mit Baumfällen einherging.

Strengen Winter nach der Regel: „Wenn Michael viel Eicheln bringt, Weihnachten mit Schnee er düngt“. Eichen sind die wichtigste Quelle für Gerbstoffe gewesen, mit Eichenlohe konnte man Tierhäute zu Leder gerben. Gerbstoffhaltig ist besonders die Rinde vor der Borkenbildung. Deswegen hat man im Schälwaldbetrieb bis zum Zweiten Weltkrieg junge Trauben-Eichen, im Saft stehend, geschlagen und die Rinde abgeschält. Galläpfel haben einen extrem hohen Gerbstoffgehalt (75 %), den man vielfältig nutzte.

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