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German 9

Im Namen der Öffentlichkeit: Litigation-PR als strategisches by Stephan Holzinger

By Stephan Holzinger

Daimler, Siemens, Deutsche Telekom, die angeklagten Spitzenmanager im Mannesmann-Prozess und die Deutsche financial institution – das sind nur einige prominente Unternehmen und supervisor, die in jüngster Zeit in Gerichtsverfahren verwickelt waren. Wirtschaftsprozesse finden in den Medien immer mehr Beachtung. Dadurch werden die Unternehmen und Wirtschaftsführer zunehmend verwundbarer. In den united states setzen Unternehmen deshalb schon lange ein wirkungsvolles instrument ein, um auch im Gerichtssaal der öffentlichen Meinung zu gewinnen: Litigation-PR, additionally die strategische Kommunikation bei juristischen Auseinandersetzungen.

Stephan Holzinger und Uwe Wolff, beide foreign erfahrene Experten für Rechtskommunikation, beleuchten erstmals für den deutschsprachigen Raum die Hintergründe, Einsatzgebiete und Perspektiven von Litigation-PR. Sie erläutern anhand vieler Beispiele,

• welche Bedeutung Litigation-PR für börsennotierte Unternehmen und deren administration haben kann,
• welche unterschiedlichen Kommunikationsstrategien bei Straf- und Zivilverfahren angewendet werden sollten und
• wie mit Litigation-PR gerichtliche Auseinandersetzungen gewonnen oder gar vermieden werden können.

Auch Richter, Staatsanwälte, Rechtsprofessoren, Rechtsanwälte und Medienpersönlichkeiten kommen ausführlich zu Wort. Lesen Sie spannende Interviews unter anderem mit der Mannesmann-Richterin Brigitte Koppenhöfer und Focus-Chefredakteur Helmut Markwort.

Eine aufschlussreiche und notwendige Lektüre für Presse- und Rechtsabteilungen großer und mittlerer Unternehmen, Rechtsanwaltskanzleien und PR-Agenturen!

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Die Litigation-PR-Kampagne der Kläger und ihrer Kanzleien beginnt häufig zeitgleich mit der Einreichung einer „Class Action“-Klage, mit der eine 60-Tages-Frist – quasi ein Wettlauf mit anderen Kanzleien – um das Akquirieren des so genannten führenden Klägers, des „Lead Plaintif “, beginnt. Selbstverständlich ist es auch ein wesentlicher Zweck einer solchen Kampagne, auf die eingereichte Klage aufmerksam zu machen und das Thema öffentlich zu besetzen, wobei die Ansprache gerade des institutionellen Klientels auf anderem Wege stattfindet.

000 Anleger betroffen – hält sich seit mehreren Jahren kontinuierlich in der Wirtschaftsberichterstattung. Wie ist das zu erklären? Beim Fall Göttinger Gruppe tummeln sich hunderte von Rechtsanwaltskanzleien, die die Dimension des Falls häufig weder adäquat noch smart kommunizieren, noch dessen Komplexität im Zusammenspiel mit Medienvertretern entscheidend reduzieren können. Weil es an einer medienkompatiblen Aufbereitung des Falls und einer überzeugenden Nachrichtendramaturgie auf Seiten der involvierten Kläger-Anwälte augenscheinlich fehlt, wenden sich selbst die auf solche Rechtsfälle spezialisierten Journalisten überwiegend ab.

Das zeigt sich immer wieder. Wolff: In Huntington, Texas, sitzen etwa 400 Menschen in Todeszellen, die vermutlich nicht das Geld hatten, um sich teure Verteidigungsteams leisten zu können. Dershowitz: Wenn jeder Einzelne von denen genug Geld gehabt hätte, würden zumindest hundert von ihnen nicht in der Todeszelle sitzen. Wolff: Was ist Ihr Eindruck vom Prozess gegen Timothy McVeigh13? Dershowitz: Der Prozess wurde furchtbar schlecht gehandhabt. J. Simpson war ein schlechter. Das einzig Positive daran ist doch nur, dass McVeigh verurteilt wurde.

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