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Environmental Natural Resources Law

Inhalts- und Schrankenbestimmungen des Grundeigentums zum by Daniela Blasberg

By Daniela Blasberg

Grundeigentum und Umweltschutz stehen sich bisweilen konfliktreich gegenüber. In Anbetracht unzähliger Inhalts- und Schrankenbestimmungen des Grundeigentums zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist fraglich, ob der verfassungsrechtliche Eigentumsschutz leer läuft, weil aus Gründen des Umweltschutzes nahezu jede Eigentumsbeeinträchtigung gerechtfertigt werden kann. Die Untersuchung des Verhältnisses zwischen artwork. 14 Abs. 1 und 2 GG und artwork. 20a GG und die Betrachtung des Zusammenwirkens von Grundrechten und Staatszielbestimmungen im Grundgesetz ergeben jedoch einen klaren Befund: Der gesetzgeberischen Gestaltungsfreiheit, die die Staatszielbestimmung gewährt, werden durch das Eigentumsgrundrecht eindeutige Grenzen gezogen.

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Zur historischen Perspektive, die eine alleinige Ausrichtung auf den Abwehrgehalt nicht belegt, Dreier, Dimensionen, S. 27 ff. Vgl. zum Überblick Stern, Staatsrecht, Bd. III/1, S. 923 ff. Soweit für die vorliegende Untersuchung von Bedeutung, wird auf diese Dimensionen der Grundrechte und ihr Verhältnis zueinander unten näher eingegangen, vgl. S. 147 ff. Brohm, JZ 1994, 213 [217]; Michel, Staatszwecke, S. 264. 102 Gleichwohl führt die Bezeichnung der Grundrechte als Staatszielbestimmungen nicht weiter und sollte aufgegeben werden.

Vgl. statt aller Sachs, in: Stern, Staatsrecht, Bd. III/2, S. 578 mit zahlreichen Nachweisen. Bei Auslegung von Art. 20a GG bietet sich dieselbe Argumentation wie bei Auslegung des Sozialstaatsprinzips an, vgl. Uhle, JuS 1996, 96 [99]. Speziell zum Sozialstaatsprinzip Bamberger, Verfassungswerte, S. 112. 40 B Grundlagen stimmungen sei zum einen gemeinsam, dass ihre Realisierung nicht durch ein detailliertes Zielprogramm bereits vorgegeben sei und das Ziel dementsprechend zunächst der konkreten Bestimmung durch den Gesetzgeber bedürfe.

BVerfGE 14, 263, [277]. BVerfG, NVwZ 1997, 159; BVerfG, NJW 1998, 367 [368]. 29 Lässt sich insoweit doch zu Lasten des Eigentums eine Höherbewertung der natürlichen Lebensgrundlagen konstatieren, und ließe sich dies unter der Geltung des Grundgesetzes begründen? 30 Unstreitig ist dabei, dass zu einem menschenwürdigen Leben eine gewisse Qualität der natürlichen Lebensgrundlagen gehört. 32 Keiner der Begründungsansätze vermag die These zu belegen, dass zwischen Eigentum und natürlichen Lebensgrundlagen verfassungsrechtlich ein Rangverhältnis besteht.

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