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Kleiner historischer Bibelatlas by Theodor Schlatter

By Theodor Schlatter

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Man kann z. B. Marktforschung treiben, wobei man fragt, worauf die Menschen ansprechen. : Da ist nichts von Psychologie dabei. : Doch, Verkaufspsychologie. : Was ist Psyche? Ist Markt psychisch? : Es ist ein Reiz. : Wie können wir überhaupt Kausalität und Motivation vergleichen? : Es ist möglich, weil beides Gründe sind. : Motiv ist ein Beweggrund für menschliches Handeln; Kau­ salität: Beweggrund für Abfolgen innerhalb des Naturprozes­ ses. - Was ist aber Grund? Man kann sagen, das, worauf man steht.

Wir hier wollen uns auch darum bemühen, vom Selben das Selbe zu sagen. Das kommt dem gesunden Menschenverstand merkwürdig vor. Man nennt das eine Tautologie. Das ist, logisch gesehen, ein Satz, der nichts sagt. Wir stehen also im Gegensatz zur Logik. Die durchgängige Schwierigkeit bei unserem Bemühen ist ei­ ne methodische. Sie betrifft den Zugang zu den Phänomenen und die Art und Weise ihrer Ausweisung und Ausweisbarkeit. Je selbstverständlicher man sich in der naturwissenschaftlichen Vorstellungswelt zuhause fühlt, um so befremdlicher ist die hier von uns geübte Besinnung auf die Phänomene des Raumes, der Zeitlichkeit, des Menschen, der Kausalität.

Die Berechenbarkeit ist eine Folge der Gesetzmäßigkeit. Von al­ lem, was ist, wird nur das berücksichtigt, was meßbar, quanti­ 30 fizierbar ist. Von allem ändern an den Dingen wird abgesehen. Frage: Unter welchen Voraussetzungen kann ich Natur so den­ ken; was ist das Primäre dabei? Der Entwurf eines homogenen Raumes und einer homogenen Zeit. Gemessen werden dabei die gesetzmäßigen Bewegungen von Massenpunkten auf Orts­ veränderung und Zeit hin. Kant war der erste, der den Charakter der naturwissenschaft­ lich vorgestellten Natur explizit ausgesprochen hat.

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