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German 9

Kostenrechnung in Klein- und Mittelbetrieben by Gerhard Simon

By Gerhard Simon

Die Literatur über Fragen der Kostenrechnung ist sehr umfangreich, sie reicht vom dickleibigen Kompendium über theoretische Probleme bis zur Fülle der Zeitschriftenaufsätze über Einzelfragen aus der Praxis. Warum additionally trotzdem noch ein neues Buch? Die Masse der vorhandenen Literatur wendet sich entweder an den Großbetrieb mit seinem differenzierten Rechnungswesen und seinen qualifizierten Spezia­ hear oder versucht, für den Klein-und Mittelbetrieb anhand branchengebun­ dener Beispiele ein Kostenrechnungsmuster darzustellen. Mit dem Großbetrieb haben wir uns hier nicht zu beschäftigen. Der Klein-und Mittelbetrieb jedoch kann mit der für ihn bestimmten Literatur in der Praxis oft wenig anfangen. Dies hat zwei Gründe: 1. Die Kostenrechnung ist völlig betriebsindividuell, niemals können zwei Sy­ steme der Kostenrechnung einander völlig gleichen, auch nicht in Betrieben der gleichen Branche und der gleichen Größe, weil die Betriebe selbst in ihrem Aufbau völlig unterschiedlich sind. Ein Kostenrechnungssystem ist kein Kon­ tenrahmen, der unschwer zu einem betriebsindividuellen Kontenplan erwei­ tert werden kann. Deshalb ist es speedy nie möglich, das für einen Betrieb pas­ sende process einem Lehrbuch zu entnehmen. 2. Die vorhandene Literatur beschränkt sich meist darauf, Systeme der Kosten­ rechnung für verschiedene Betriebstypen, Betriebsgrößen und Branchen zu entwickeln, sie gibt jedoch zuwenig Anleitung zur praktischen Durchführung der Kostenrechnung. Selbst wenn ein Betrieb im Ausnahmefall in einem Lehr­ buch ein für ihn vollkommen passendes method fände, fehlte immer noch eine Anleitung, dieses approach auch anzuwenden und durchzuführen. Der Verfasser hat in seiner jahrelangen Tätigkeit als Betriebsberater diese bei­ den Tatsachen in Klein-und Mittelbetrieben immer wieder bestätigt gefunden.

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Zeit der Hoffnung — Zeit der Angst: Psychologische Begleitung von Krebspatienten

Krebs ist eine Erkrankung, die große Angst auslöst – ganz gleich, ob die Prognose intestine oder weniger intestine ist. Bei einer Ersterkrankung konzentrieren sich die Patienten meist darauf, die anstrengenden Krebstherapien zu überstehen. Eine fortschreitende Erkrankung läßt das oft mühsam aufgebaute Hoffnungsgebäude vorerst einstürzen; sie läßt Patienten und Angehörige in Angst, Unsicherheit und Mißtrauen zurück.

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Der gesonderte Verwaltungszuschlag Die Einbeziehung sämtlicher Gemeinkosten in einen einheitlichen Stunden- oder Zuschlagssatz ist das einfachste, aber auch das roheste und deshalb nicht immer genaueVerfahren zur Errechnung von Kalkulationswerten. Gleichgültig, ob Stundensatz oder Zuschlag auf den Fertigungslohn, immer werden sämtliche Gemeinkosten in eine Relation zu den Fertigungsstunden oder -löhnen gebracht. Dies entspricht hinsichtlich der Fertigungsgemeinkosten, d. h. der Gemeinkosten, die direkt bei der Fertigung entstehen oder für sie notwendig sind, wie z.

Die Verwendung mehrerer Hilfskostenstellen gestattet zugleich die weitere Verfeinerung der Kostenzuordnung durch das Prinzip der Stufenumlage. Darunter versteht man, daß z. B. die Grundstücks- und Gebäudekosten nicht nur auf die Fertigungs- und Verwaltungs- und Vertriebsstellen, sondern auch auf die anderen Hilfskostenstellen umgelegt werden. Die umzulegende Summe der nächsten HUfskostenstelle (im Beispiel "Fuhrpark") besteht dann aus der Summe der direkten Stellenkosten dieser Kostenstelle + dem auf diese Kostenstelle entfallenden Anteil an den Kosten der Grundstücke und Gebäude.

Bei einheitlichem Stundensatz brauchten wir nur die Gemeinkosten in ihrer Gesamtheit, jetzt müssen wir sie in zwei Gruppen aufteilen. Der größte Teil der Verwaltungs- und Vertriebskosten ist durch die Kostenart bereits aus dem Kontenplan ersichtlich und daher leicht von den anderen Gemeinkosten zu trennen. Einige Verwaltungs- und Vertriebskosten sind aber mit anderen Kosten zusammen gebucht (Löhne und Gehälter) oder sonst schwer von den anderen zu trennen (Raumkosten, Abschreibungen). Hier empfiehlt es sich, nicht kleinlich zu sein.

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