Raftul cu initiativa Book Archive

German 2

Mimesis - Repräsentation - Imagination: by Jörg Schönert, Ulrike Zeuch

By Jörg Schönert, Ulrike Zeuch

Untersucht werden literaturtheoretische Positionen von der Antike bis 1800. Vergessene historische Dimensionen werden freigelegt und Antworten auf die Frage nach der Tragf higkeit der Kategorie 'literarischer textual content' (der Literatur im engeren Sinn) gesucht. Der interdisziplin re Zugang erlaubt es, ideengeschichtliche Kontexte in ihrer f r die Literaturtheorie bestimmenden Bedeutung angemessen zu ber cksichtigen. Besondere Aufmerksamkeit erh lt dabei der Zeitraum zwischen Fr her Neuzeit und 1800.

Show description

Read or Download Mimesis - Repräsentation - Imagination: Literaturtheoretische Positionen von Aristoteles bis zum Ende des 18. Jahrhunderts PDF

Similar german_2 books

Führungskompetenz ist lernbar: Praxiswissen für Führungskräfte in Gesundheitsfachberufen

F? hrungskr? fte im Gesundheitswesen brauchen f? r ihren Erfolg mehr als nur das reine Fachwissen. Allerdings vermitteln citadel- und Weiterbildungen meist nur die harten Fakten, w? hrend die Schulung der Soft-Skills wie Gespr? chsf? hrung, Selbstmarketing und Motivation oft auf der Strecke bleiben. Dieses Handbuch bietet – f?

Unbegreifliche Realität

Mild symptoms of damage!

Die Insel des vorigen Tages. Roman

This quantity is made from electronic photos created by means of web Archive for the recent York Public Library. the web Archive and the hot York Public Library search to maintain the highbrow content material of things in a way that allows and promotes quite a few makes use of. The electronic reformatting method leads to an digital model of the unique textual content that may be either accessed on-line and used to create new print copies.

Extra resources for Mimesis - Repräsentation - Imagination: Literaturtheoretische Positionen von Aristoteles bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

Sample text

36 Allgemein formuliert liegt eigentliches Hervorbringen also dann vor, wenn jemand etwas herstellt oder tut um dessen selbst willen, dagegen abbildendes Hervorbringen dann, wenn jemand etwas herstellt oder tut um der Erkennbarkeit der Ähnlichkeit des Hergestellten oder Getanen mit etwas Anderem wil- 34 35 36 Lg. 668 b9-c3: „Dies dürfte bei der musischen Kunst gewiss jeder zugeben, dass alle ihre Erzeugnisse (poiëmata) Nachahmung und Abbildung (mimhsíß te kaì ˜peikasía) sind. “ – Zu den Bedeutungen vom Wort ‚Mimesis‘ (und verwandten Ausdrücken) vor Platon vgl.

Jahrhundert für den Künstler anzunehmen beginnt. 40 Stefan Büttner Einordnung der Dichtung als Mimesis Die allgemeinste Verwendung des Terminus ‚Mimesis‘ für das Hervorbringen von Bildhaftem im wahrnehmbaren Bereich finden wir im Sophistes. Hier wird jede Art von Hervorbringen in eigentliches Hervorbringen – dem Bauen eines Hauses, der Erzeugung von Obst und Gemüse usw. – und in das Hervorbringen von Bildern (eœdwlopoiikë, mímhsiß) unterteilt. 29 Auf Künstler im modernen Sinn und Artefaktehersteller bezogen ist der Begriff ‚Mimesis‘, ähnlich wie im Sophistes, auch im 2.

Ein guter Beurteiler von Kunst, so der Athener dort, müsse über drei Kriterien verfügen: er muss wissen, wovon das Bild ein Abbild ist, ob es richtig abgebildet und ob es einen (ethisch) guten Inhalt hat. Der erste Punkt wird umschrieben als Kenntnis darüber, „was das Kunstwerk intendiert“ (tí pote boúletai). Zu diesen Aspekten der Psychologie Platons vgl. : Literaturtheorie (Anm. 1), S. 18-130. Besonders deutlich macht dies der Athener in Lg. 653 b1-c4 klar: Die Erziehung (paideía) ist eine lebenslange Aufgabe der Kultivierung von Lust und Unlust hin zur Lust am Gerechten, dadurch, dass man die Erkenntnisfähigkeit, den „Blick“ für richtige und falsche Verhaltensweisen schärft; allerdings selten und erst spät durch Belehrung, in der Regel vielmehr durch Literatur und Mimesis bei Platon 43 Ein völlig autonomes Feld der Kunst kann es für Platon also nicht geben – allerdings nicht aufgrund eines sinnesfeindlichen, ethischen Rigorismus, sondern aufgrund von erkenntnistheoretischen und psychologischen Erwägungen, die bei der Betrachtung der Platonischen Kunsttheorie gebührend in Betracht gezogen werden müssen, um sie angemessen würdigen zu können.

Download PDF sample

Rated 4.06 of 5 – based on 3 votes