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German 9

Nichtregierungsorganisationen als spezialisierte by Philipp Lindenmayer, Prof. Dr. Henry Schäfer

By Philipp Lindenmayer, Prof. Dr. Henry Schäfer

Seit der Einführung neuer Finanzprodukte, die über Rendite- und Risikoparameter hinaus auch ökologische und soziale Kriterien der Kapitalanlage zugrunde legen, ist die Rolle von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) auf Kapitalmärkten nicht mehr wegzudenken. Insbesondere in den Wirtschaftswissenschaften stellen sie allerdings noch relativ neue und wenig erforschte Organisationen dar.

Philipp Lindenmayer zeigt, dass NGOs neben anlassspezifischen Formen von Kampagnen als spezialisierte Informationsdienstleister auf Kapitalmärkten agieren, indem sie spezifische Informationen produzieren und Anlegern zum Zwecke der Asset-Allocation zum Kauf anbieten. Um NGOs in dieser Rolle ökonomisch zu erklären, wird auf der foundation des Diamond-Modellansatzes das neuartige „Delegated Screening-Modell“ entwickelt. Der Autor zeigt im statischen und darauf aufbauend im dynamischen Kontext auf, weshalb NGOs komparative Kostenvorteile gegenüber den alternativ existierenden For-Profit-Organisationen besitzen.

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A. , 1992. Vgl. Badelt, 2002(a), S. 9. 162 Vgl. Nährlich, 1998, S. 227 sowie die institutionellen Beispiele zum Strukturmerkmal „Nichtstaatlichkeit“. 163 Deshalb wurde dieses Merkmal in der Arbeitsdefinition fett gedruckt. 164 Diese Arbeit folgt damit nicht den Vorschlägen von Badelt, 2002(a), S. 9 und Anheier/Salamon, 1993, S. 5, die die Kriterien gleichwertig gewichten. 165 Trotz der gleichwertigen Gewichtung aller Kriterien lässt auch die Definition von Salamon/Anheier eine Fokussierung auf den Not-for-Profit-Charakter der NGO-Organisationen erkennen, da sie dieses Kriterium explizit aufführt; vgl.

Hierzu Schauhoff, 2005(b), S. 6. Kritik an diesen Regelungen des Gemeinnützigkeitsrechts äußern Kraus/Stegarescu, 2005, S. , die insbesondere deren inkonsistenten Aufbau bemängeln. 141 Diese werden bei Erlangung des Gemeinnützigkeitsstatus’ als „gemeinnützige AG (gAG)“ oder „gemeinnützige GmbH (gGmbH)“ bezeichnet. 142 Grundsätzlich ist gem. BGB zu unterscheiden zwischen dem „Idealverein“, der immaterielle Ziele verfolgt, und dem „wirtschaftlichen Verein“, dessen Ziel die Aktivität auf dem freien Markt ist.

Organisationen, die weitgehend autonom handeln, allerdings vollständig bzw. größtenteils vom Staat finanziert werden – wie z. B. 121 All diese mischformartigen Organisationstypen werden in 114 Negativ-Abgrenzungen sollten aus wissenschaftstheoretischer Sicht grundsätzlich vermieden werden, da durch negative Attribute (z. B. Nichtstaatlichkeit) i. d. R. extrem große Gegenstandsklassen entstehen und der zu definierende Begriff folglich nicht exakt eingegrenzt wird; vgl. ausführlich Chmielewicz, 1994, S.

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