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Soziologie. Spezielle Grundlagen: Band 1: Situationslogik by Hartmut Esser

By Hartmut Esser

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The Idea of Social Structure. Papers in Honor of Robert K. a. 1975, S. 123ff. 32 Situationslogik und Handeln fendes und kausales „Gesetz“ erscheinen kann? Es ist die Frage nach der „Definition“ einer bestimmten „Logik“ der Situation. Die Situationsmethode Die Analyse der strukturellen Logik einer Situation ist die Grundlage jeder soziologischen Erklärung. Sie wird auch als Situationsanalyse (oder Situationsmethode) bezeichnet. Sie ist der Kern des soziologischen Denkens immer gewesen – beispielsweise bei Adam Smith, bei Karl Marx, bei Emile Durkheim und bei Max Weber: Nicht biologische Triebe, nicht das Klima, nicht die Jahreszeiten oder der Vollmond, nicht die guten oder bösen Absichten, nicht das Bewußtsein, nicht die psychischen Dispositionen, nicht die Regungen des Unterbewußten, kein „objektiver“ Geist und auch keine übermenschlichen Kräfte oder finstere Verschwörer bringen die sozialen Phänomene hervor, sondern das an Situationen orientierte und – meist unbeabsichtigt – Situationen neu schaffende und dadurch wieder strukturierte Handeln der Menschen.

William I. “5 Kurz: Die „Situation“ gibt es immer schon vor den jeweils handelnden Akteuren. An ihr orientieren sich die Akteure. Und jeder Versuch, das Handeln der Akteure zu ändern, sollte diese Vorgaben tunlichst beachten. Die „Definition“ der Situation Was aber „ist“ eine Situation? 6 Von William I. Thomas wird die Situation beispielsweise als „die Gesamtheit der die Verhaltensreaktion bedingenden Faktoren“ (Thomas 1965a, S. 123) bezeichnet. Aha! “ (Thomas und Znaniecki 1927, S. 68; Hervorhebungen nicht im Original) Die Situation besteht danach also aus gesellschaftlich verbreiteten Werten und subjektiven Einstellungen, die die Akteure bei ihrem Tun in Rechnung stellen 5 William I.

A. 1975, S. 11-33. 24 Einleitung Das Konzept der Situationslogik Die Vorstellung einer unverrückbaren Eigengesetzlichkeit des Verhaltens sozialer Systeme, entstanden aus einer inneren „Logik“ der Situation, der die Akteure auch mit ganz unterschiedlichen psychischen Motiven folgen, wird auch als das Konzept der Situationslogik bezeichnet. Der Ausdruck stammt von Karl R. 15 Er hat damit versucht, der Soziologie eine ihm sehr wichtig erscheinende eigene Aufgabe zuzuteilen. Insbesondere wollte Popper die Soziologen davor warnen, sich auf die schwankenden Motive der Menschen bei ihren Erklärungen zu stützen: Die Soziologen müßten sich davor hüten, die sozialen Prozesse und Institutionen ausschließlich aus psychischen Antrieben, personenbezogenen Beweggründen, bestimmten inneren Bedürfnissen oder dem bloßen Handeln der Menschen zu erklären zu suchen.

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