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German 9

Strategische Transferpreispolitik im Dyopol by Robert F. Göx

By Robert F. Göx

Die Lenkung von Unternehmensteilbereichen durch den Einsatz geeigneter Verrechnungs- bzw. Transferpreise für intern ausgetauschte Güter und Leistungen gehört zu den zentralen Problemen der Betriebswirtschaftslehre. Während sich die Transferpreisliteratur bislang vorwiegend mit der Frage auseinandersetzte, welcher Verrechnungspreis für die Lösung des Koordinationsproblems am besten geeignet ist, wurde die ökonomische Vorteilhaftigkeit der pretialen Lenkung bislang kaum thematisiert. Ausgehend von dem auf der Hirshleifer-Analyse aufbauenden Modell zweier divisional organisierter Dyopolisten untersucht Robert F. Göx Möglichkeiten und Grenzen des strategischen Einsatzes von Transferpreisen. Der Autor zeigt auf, dass es für Dyopolisten vorteilhafter sein kann, die Entscheidungskompetenz über die jeweilige Wettbewerbsstrategie einem supervisor zu übertragen und die Bereichsaktivitäten durch den Einsatz von Lenkpreisen zu steuern, als zentral über die Absatzmarktstrategie zu entscheiden. Darüber hinaus werden substitute institutionelle Regelungen diskutiert, mit denen die intendierte strategische Wirkung bei Preiswettbewerb auch dann erzielt werden kann, wenn die Dyopolisten ihre Transferpreise gegenseitig nicht beobachten können.

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Ein solcher Vertrag wäre jedoch nur dann nützlich, wenn er auch gerichtlich durchsetzbar wäre. Da Kartellabsprachen gesetzeswidrig sind, scheidet diese Möglichkeit aber aus. Geht man schließlich davon aus, daß ein Zusammenschluß der beiden Unternehmen an einem Einspruch der zuständigen Regulierungsbehörde scheitern würde, erscheint das Zustandekommen der Kartell-Lösung in der oben beschriebenen Form eher unwahrscheinlich. Überdies würde die Annahme einer stabilen Kartellabsprache die nachfolgende Analyse strategischer Transferpreise obsolet machen, da sich die Unternehmen gegenüber der Kartell-Lösung nicht mehr verbessern können.

STACKELBERG (1951), S. 211 selbst sieht eine Möglichkeit zur Rechtfertigung der Annahme eines "asymmetrischen Dyopols" in der Unternehmensgröße. Danach kann ein "starkes" einem "schwachen" Unternehmen die Rolle des Mengenanpassers aufzwingen, indem es seinem Konkurrenten mit "ruinöser Konkurrenz" droht. Eine fundierte Analyse derartige Spielsituationen würde jedoch eine mehrperiodige Betrachtungsweise voraussetzen. 21 Vgl. zur Bewertung der unterschiedlichen Gleichgewichtskonzepte auch VARIAN (1994), S.

15) Wie man nach Umformung leicht erkennen kann, impliziert dies eine Preispolitik nach einer modifizierten Form der sogenannten inversen Elastizitäten-Regel für den optimalen Monopolpreis: Pi= L: k dCik - /( dXi 1 1) 1+-+7}ii 7}ji PiOXi ' 7}ii = -,,-, XiUPi i 7' j. Aufgrund der Nachfrage-Interdependenz zwischen den beiden Produkten muß jedoch im Unterschied zum Standardfall des Einproduktmonopols bei der Ermittlung des für die Preisbildung optimalen Aufschlages auf die Grenzkosten neben der direkten Preiselastizität 7}ii auch die Kreuzpreiselastizität 7}ji berücksichtigt werden 18.

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