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German 9

Untersuchungen über den Grad der subjektiv gegebenen by Dr. phil. Hugo Schmale, Prof. Dr. rer. nat. Heinz Schmidtke,

By Dr. phil. Hugo Schmale, Prof. Dr. rer. nat. Heinz Schmidtke, Dr. phil. Adolf Vukovich (auth.)

Die bisherigen Laboratoriumsuntersuchungen über die Auswirkungen körper­ licher Arbeit auf den Menschen sind im wesentlichen auf die Erforschung des Zusammenhanges zwischen der geleisteten Arbeit im physikalischen Sinne und physiologisch nachweisbaren Veränderungen des Organismus gerichtet [18]. Neben anderen Meßgrößen wurden vor allem der Energieumsatz und verschie­ dene Kreislaufvariablen als physiologische Beanspruchungskriterien herausge­ arbeitet und sowohl die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten als auch die individuellen physiologischen Veränderungen bei körperlicher Arbeit untersucht [28]. Weniger Beachtung fand dagegen die Frage, inwieweit Unterschiede in der geleisteten Arbeit mit Äußerungen der subjektiv empfundenen Schwere der Arbeit einher­ gehen. Die Alltagserfahrung zeigt zwar schon, daß guy die bei körperlichen Ar­ beiten erlebbare Anstrengung von kaum merklicher bis zu maximaler Bean­ spruchung in eine Rangreihe ordnen kann. Es ist aber unbekannt, ob die erlebte Anstrengung den physikalischen Meßgrößen direkt proportional verläuft oder ob, wie zu vermuten ist, ein komplizierterer Zusammenhang besteht. In dem vorliegenden Bericht wird der Versuch beschrieben, das Kontinuum der erlebten Anstrengung in shape von Skalen, deren Informationswert über Ordinalreihen hinausgeht, zu quantifizieren. Die praktische Bedeutung solcher Skalen wird durch die folgende Überlegung nahe gelegt : Während der Begriff der mechanischen Arbeit physikalisch eindeutig definiert ist als Produkt aus Kraft mal Weg, werden bei körperlicher Arbeit in physiologischer Hinsicht zwei Arten unterschieden, nämlich dynamische und statische Muskel­ arbeit. Die dynamische Arbeitsform ist gekennzeichnet durch einen steten Wechsel von Kontraktion und Erschlaffung der Muskulatur. Sie entspricht im wesentlichen der physikalischen Arbeitsdefinition.

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Bei der Hälfteschätzung können die hohen Belastungsstufen nicht vermieden werden, da sie als Ausgangsreize vorgegeben sind. Der Halbwert wird in diesem Bereich weniger oder gar nicht durch Unlust verschoben. Hierin mag der Grund liegen, daß individuelle Unterschiede der Muskelkraft die Ergebnisse der Hälfteschätzungen nicht beeinflussen, während sie mit den Konstanten der Doppeltfunktionen kovariant zu sein scheinen. Allerdings kann nach den Korrelationsergebnissen die Maximalkraft die Doppeltschätzungen nicht unmittelbar beeinflußt haben, sondern nur mittelbar über die Unlust, die bei Annäherung an die Grenzen der Leistungskapazität auftritt.

E) Es wurde versucht, durch Berücksichtigung von Individualmerkmalen die allgemein wesentlich größere interindividuelle Varianz der Beurteilungen der erlebten Anstrengung auf das Ausmaß der intraindividuellen Fehlerstreuung zu reduzieren. Damit sollte ermöglicht werden, die Interpretation der Beziehung zwischen physikalisch meßbarer Leistung und erlebter Anstrengung, die am Gruppendurchschnitt ermittelt wurde, auch auf den Einzelfall auszudehnen. Aus der Reihe der Variablen, die das Ausmaß der individuellen Anstrengung vermutlich mitbedingen, wurden die körperliche Leistungsfähigkeit (erfaßt durch Leistungspulsindex, Maximalkraft und Belastungsbeurteilung) sowie die Vorstellungskonzepte über formale Beziehungen (erfaßt durch Skalierung der sensorischen Reizintensitäten Lautstärke und Helligkeit) in Rechnung gestellt.

Stuttgart 1954. E. , De Tactu. Leipzig 1834. , Struktur, Dynamik und Genese von Bezugssystemen. Psychol. Beiträge IV, 218-252 (1960). , Über Phänorr,enskalen. Psychol. Beiträge IV, 645-672 (1960). , Grundzüge der physiologischen Psychologie. 1. Band, 5. A. Leipzig WAGNER, WEBER, 1902. 63 FORSCHUNGSBERICHTE DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN Herausgegeben im Auftrage des Ministerpräsidenten Dr. Franz Meyers von Staatssekretär Prof. Dr. h. c. -Ing. E. h. Leo Brandt ARBEITSWIS SENS CHAFT HEFT 4 Prof. Dr.

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