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German 9

Zur Phänomenologie der Intersubjektivität: Texte aus dem by Edmund Husserl (auth.), Iso Kern (eds.)

By Edmund Husserl (auth.), Iso Kern (eds.)

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In diesen Reflexionen analysiert Husserl in beständiger Auseinandersetzung mit seinen früheren Ausführungen, die er vor sich hatte, die Fremdwahrnehmung in der Verwirklichung ihrer möglichen Erfüllung, er legt dar, dass es sich bei ihr nicht um eine "apperzeptive Ergänzung" ("direkte Appräsentation"), sondern nur um eine mittelbare Appräsentation handeln könne (Text Nr. 29 und Beilagen LXVII u. LXVIII), und begründet sie konstitutiv durch die "Paarungsassoziation" (Text Nr. 35). Die grösste Leistung dieser Reflexionen ist aber darin zu sehen, dass sie das seit Jahren gestellte und vorher nie befriedigend gelöste Problem: wie die für die "Assoziation" fundamentale Ähnlichkeit von eigenem Leib und einem Aussenkörper in der prinzipiellen Verschiedenheit ihrer möglichen Erscheinungsweise konstitutiv vermittelt ist, durch eine Analyse der Raumkonstitution, genauer, durch die konstitutive Rückbeziehung jeder aussenkörperlichen Entfernung und Bewegung auf eigene, "kinästhe1 2 3 Siehe Husserliana XIII, Texte Nr.

1 2 XXXIV EINLEITUNG DES HERAUSGEBERS blem der Fremderfahrung, der "Wahrnehmung eines Menschen", seit der Textgruppe von 1914 oder 1915. 1 In ihnen hat er sein Problem der Fremderfahrung, das von einem ganz besonderen Gesichtspunkt gestellt ist, zu einer gewissen Lösung gebracht. Wenn Husserl in seiner Formalen und transzendentalen Logik (1929) sagt, dass er zwar die Hauptpunkte zur Lösung des Problemes der Intersubjektivität und des transzendentalen Solipsismus bereits in den Vorlesungen von 1910/11 2 entwickelt habe, dass aber die erforderlichen "schwierigen Einzeluntersuchungen ...

Was aber die Innerlichkeit anbelangt, so gehört sie nicht in den Rahmen des wahrnehmungs25 mässig Selbst-zu-gebenden und als das Geforderten, obschon sie gefordert ist als eine Mitgegenwart, als Mitzugehöriges, in der Koexistenz Verbundenes am Leib. Das ist das Eigentümliche der Einfühlung. Meine Leiblichkeit als äusserlich Erscheinendes ist beständig mit einer impressionalen Innerlichkeit verbunden 30 (assoziativ-apperzeptiv); dies eben, dass die fremde Leibäusserlichkeit mit der meines Leibes vom selben phänomenalen Typus ist, macht es, dass die entsprechende Innerlichkeit mit"gefordert" ist, intentional mitgesetzt.

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