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German 9

Zur Produktionstheorie der Mehrproduktunternehmung: by Kurt Bohr

By Kurt Bohr

Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit dem traditionellerweise als professional duktionstheorie (theory of the company) angesprochenen Bereich der Mikrookonomie unter dem besonderen Aspekt der Mehrprodukt-Unternehmung, die, nach der vorhandenen Literatur zu urteilen, in der Realitat nur eine Ausnahmeerscheinung und nicht, wie ein Blick in die Wirklichkeit lehrt, die Regel darstellen durfte. Aufgabe der Produktionstheorie ist es, ein begriffliches Instrumentarium zu schaffen, das geeignet ist, die Technologie einer Unternehmung, d. h. die tech nischen Moglichkeiten der Herstellung von Produkten mit Hilfe von Produk tionsfaktoren zu beschreiben und Losungsmethoden anzugeben, die gestatten, unter diesen Moglichkeiten die der unternehmerischen Zielsetzung entsprechende auszuwahlen. Eine bestimmte Technologie und eine Zielsetzung definieren zu sammen ein produktionstheoretisches challenge. In Ubereinstimmung mit dem herkommlichen Theoriebegriff werden die von uns beschriebenen Technologien als (verschiedene) denkbare Zuordnungen zwischen Produktionsfaktoren und Produkten angesehen, die so lange gleichberechtigt nebeneinander stehen, bis empirische Untersuchungen die eine oder andere bestatigen oder verwerfen. Ebenso ist die von uns unterstellte Zielsetzung der Umsatzmaximierung nur als eine mogliche Handlungsmaxime des Unternehmers anzusehen. Wir beschranken uns, wie dies die traditionelle Theorie meist tat, auf statisch deterministische Probleme, d. h. die untersuchten Relationen zwischen den ein zelnen Variablen der produktionstheoretischen Probleme beziehen sich nur auf eine bestimmte Periode, sie werden als von vorhergehenden und folgenden Perioden unbeeinflusst angesehen, und die Koeffizienten der Variablen sind nicht zufallsabhangig. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, dazu beizutragen, traditionelle Produktions theorie und aktivitatsanalytischen Ansatz einander weiter zu nahern und eine beide Ansatze berucksichtigende, zusammenfassende Darstellung zur statisch deterministischen mikrookonomischen Produktionstheorie zu liefern

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A. , S. 39. 79 Dies gilt auch, wenn man unter dem Ertragsgesetz nur das Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs verstanden wissen will. 80 Dieser Einwand ist analog dem im Zusammenhang mit Intensitätsvariationen der Faktoren in einem Ertragsgebirge zu erhebenden. V gl. dazu W. Wittmann, über Faktoreigenschaften, a. a. , S. 405/06. 81 V gl. hierzu W. Wittmann, über Faktoreigenschaften, a. a. , und die dort angegebenen zahlreichen Quellen. 26 Produktionsmöglichkeiten nach traditioneller und moderner Theorie Zweiprodukt-Produktion den typischen s-förmigen Verlauf für die Vertikalschnitte zeigen, hat man sich als Normalfall der Mehrprodukt-Produktion den zweiten Teil des Turgotschen Ertragsgesetzes (abnehmender Ertragszuwachs bzw.

S. 626. -Std. -Std. 15 Da Al, A2 nichtnegativ sein müssen, benötigen wir bei der Darstellung nur den A2 ist technologisch beersten Quadranten. Die maximal mögliche Summe Al schränkt auf das Innere und den Rand des Vierecks 0, A~, M, Ag, das gebildet wird von den Achsen und den beiden durch den ersten Quadranten laufenden Geraden, von denen jede die maximal möglichen output-Kombinationen angibt, wenn mit den 50 Maschinenstunden bzw. 52,5 Arbeitsstunden allein produziert werden könnte. Die gestrichelten Linien sind Linien gleichen Ertrags, hier Isoerlöslinien, d.

Dann dürften aber die Faktoreinsatzkurven (Vertikalschnitt-Kurve) und damit auch die Transformationskurven nicht bis zu den Ausbringungsachsen laufen. Handelt es sich jedoch um alternative Produktion und werden die beiden Produkte zeitlich nacheinander erstellt, so ist nicht einzusehen, daß dann jede Schnittkurve den ganzen ertragsgesetzlichen Kurvenverlauf aufweisen so1l79. Nachdem von einem Produkt bereits eine gewisse Menge hergestellt wurde, und für dieses Produkt unter Umständen schon »zuviel« des variablen Faktors in Relation zum fixen Faktor eingesetzt wird, kann derselbe fixe Faktor beim übergang zum anderen Produkt für dieselbe Periode nicht mehr in einem solchen »Übermaß« vorhanden sein, daß er wieder mit geringster Intensitätsstufe eingesetzt zu werden vermag 80• Noch eine andere Tatsache muß in diesem Zusammenhang auffallen: Obwohl man in der Theorie der Einprodukt-Unternehmung fast immer den gesamten ertragsgesetzlichen Kurvenverlauf zugrunde legte und zu begründen versuchte 81 und auch die in der Literatur zu findenden dreidimensionalen Darstellungen zur 77 R.

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